Posts mit dem Label Vietnam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vietnam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 17. Juli 2011

Vietnam – Ha Long Bay und Hanoi

Ha Long Bay

Eine Bootstour mit zwei Übernachtungen in der Ha Long Bay war der letzte Stopp unseres Aufenthaltes in Vietnam, bevor wir wieder zurück nach Hanoi fahren und von dort den Flieger nach Malaysia nehmen würden. Der Nationalpark der Ha Long Bay bewirbt sich gerade darum, eines der neuen Weltwunder zu werden, und tatsächlich ist die Landschaft atemberaubend. 

Ha Long Bay
Schwimmendes Dorf in der Ha Long Bay

Mit dem Boot gestartet, kann man schon nach kurzer Zeit die meterhohen Felswände, die mitten aus dem Süd-Chinesischen Meer ragen, aus nächster Nähe bewundern. Von den vielen Inseln, die mit ihren schroffen Klippen und bizarren Formationen die Landschaft prägen, ist Cat Ba die Größte. In dem Nationalpark gibt es außerdem einige schwimmende Fischerdörfer, Lagunen (die durch Höhlen in den Felswänden zu erreichen sind) und leider auch einige Quallen. Als wir am zweiten Tag schwimmen waren, wobei das Sonnendeck als Sprungturm diente, hatte Mirela leider das Pech von einer am Bein erwischt worden zu sein, was natürlich höllisch weh tat! Die Spuren der „Verbrennung“ konnte man noch mehrere Wochen später sehen. 

ab ins kühle Nass!



Schwimmender Händer in der Bucht

Außerdem haben wir noch ein paar Touren mit dem Kajak gemacht und eine sehr schön ausgeleuchtete Höhle in der Ha Long Bucht besucht. Als wir mit dem Kajak eine Tour zu einer wunderschöne Lagune gemacht haben, hat es leider in strömen geregnet und sehr stark geweht. Die Nässe war nicht besonders schlimm (da man ja im Kajak eh nass wird), aber der Gegenwind hat uns zu schaffen gemacht. In der Lagune war das Wetter allerdings besser, so dass ich mir nur noch Sorgen um unser Kamera machen musste ;-)

Alles in allem ein toller Trip und definitiv ein Muss für alle die mal nach Vietnam reisen wollen!










Unsere Kabine auf dem Schiff


Der Kapitän





Zurück nach Hanoi

Nach den drei Tagen auf dem Schiff, sind wir dann wieder zurück nach Hanoi gefahren und haben dort die letzte Nacht in Vietnam verbracht. Hanoi fanden wir nicht besonders beeindruckend, halt wieder eine andere große Stadt mit viel Lärm, vielen Mopeds, überteuerten Preisen und vielen vielen Menschen. Gesehen, abgehakt, gut! Am nächsten Tag sind wir dann mit unseren Freunden aus Belgien zum Flughafen gefahren, wo sich unsere Wege trennen sollten. Die Belgier sind weiter nach Thailand um die letzten Wochen auf einer oder zwei Inseln zu relaxen und wir hatten noch ein wenig mehr Zeit und wollten daher noch nach Malaysia und Indonesien besuchen, bevor auch wir zum ultimativen „Chill-Out“ auf eine Insel in Thailand fahren würden.






Samstag, 16. Juli 2011

Vietnam – Hoi An

Die Stadt

Nachdem wir mit dem etwas unbequemen Nachtbus von Na Trang in Hoi An angekommen sind, wurden wir – wie nicht anders zu erwarten war – von mehreren Schleppern angesprochen, die uns eine Unterkunft vermitteln wollten. Natürlich bekommen die Schlepper pro Vermittlung ein entsprechendes Entgelt.

Nachdem wir jedenfalls nach einiger Zeit ein vernünftiges Hotel nahe der Altstadt gefunden haben, sind wir los und haben die Stadt erkundet. Hoi An ist vor allem für die dort ansässigen Schneider bekannt, die in Handumdrehen Kleider, Anzüge, Schuhe, etc. für die zahlende Kundschaft anfertigen. Dementsprechend ist die Altstadt auch von zahlreichen kleinen Läden geprägt, die Maßanfertigungen aller Art anfertigen. Natürlich ist der Preis Verhandlungssache aber einen Anzug kann man beispielsweise schon ab ca. 50 USD bekommen, bessere Qualität für einen Maßanzug bekommt man hingegen ab ca. 100 USD. Maßgeschneiderte Hemden kosten ab ca. 10-15 USD.

Außer der Tatsache das man relativ günstig Kleidung kaufen kann, hat Hoi An aber auch ansonsten einiges zu bieten. Für uns ist die Stadt eine der wenigen Städte in Asien, welche mit ihren vielen Kneipen, Restaurants, kleinen Gassen, Verkaufsständen und alten Kolonialbauten ein gemütliches Flair bietet. Halt anders als viele der hektischen Städte, die wir ansonsten gesehen haben und nicht umsonst Weltkulturerbe. Außerdem gibt es einen ganz passablen Strand, welcher nur ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Die Strandnahen Grundstücke zwischen Hoi An und Danang werden aber momentan von mehreren Nobelhotels zugepflastert, weshalb der Strand an den meisten Abschnitten eine einzige Baustelle ist. Hier, wie auch in vielen anderen Orten in Vietnam haben wir uns gefragt, WER den bitte in Zukunft die ganzen neuen Hotelbetten belegen soll... Hier wird wirklich auf „Teufel komm raus“ gebaut!











Marble-Mountains“ zwischen Hoi An und Danang

Natürlich haben wir auch in Hoi An wieder ein Moped ausgeliehen um die Gegend zu erkunden. Eigentlich wollen wir uns die alte Ruinen-Stadt „My Son“ ansehen, welche etwas weiter im Landesinneren, sozusagen im Dschungel, liegt. Leider sind wir etwas spät aufgestanden, da wir vom Shoppen tags zuvor total erschöpft waren :(

Daher sind wir den besagten Strand entlang gefahren und haben die dortigen „Marble Mountains“ besichtigt. Der sich dort befindliche Tempel war ebenfalls sehr schön und die ganze Szenerie, die Höhlen, die Landschaft, waren einfach atemberaubend!






Freitag, 15. Juli 2011

Vietnam – von Hue in die Berge nach Sa Pa

Die Anreise

Nachdem wir die schöne Altstadt von Hoi An verlassen haben, sind wir wieder mit dem Nachtbus weiter nördlich nach Hue gefahren. Da wir bereits einige Tage zuvor den Abflug von Hanoi nach Malaysia frühzeitig gebucht hatten (anders als in Europa gibt es praktisch keine Last-Minute Angebote) kamen wir etwas mit unserer restlichen Zeit, die wir für den nördlichen Teil Vietnams veranschlagt hatten, leider etwas in Bedrängnis. Das lag vor allem daran, das wir uns bezüglich der Reisetage zwischen den Städten etwas verschätzt hatten. Die Nachtbusse waren daher eine gute Gelegenheit „etwas Boden gutzumachen“, ohne dabei von unseren Plänen abrücken zu müssen.

Jedenfalls sind wir erneut nachts weiter nach Hue gefahren und haben dort einen Tag die alte Kaiserstadt besichtigt. 














Am nächsten Tag haben wir dann wieder einen Nachtbus nach Hanoi genommen, um dann ohne dort eine Nacht zu verbringen (wir wussten, dass wir dorthin zurückkommen werden), weiter mit dem Nachtzug nach Sa Pa, in die Berge Vietnams, zu fahren. Das war ein ganz schön stressiges Programm und wir hatten alle ein ziemliches Schlafdefizit! Trotzdem hat es sich gelohnt, da wir anschließend mehr Zeit in Sa Pa (und später in Ha Long Bay) hatten.



Sa Pa

Im Gegensatz zu den Nachtbussen war der Nachtzug sogar recht bequem, zumindest konnten wir mal wieder ein paar Stunden durchschlafen. Leider fuhr der Zug nicht bis nach Sa Pa durch, da die Endstation bereits in Lao Cai erreicht ist. Weiter ging es dann mit einem Minivan durch die Berge, immer höher und höher bis nach Sa Pa, welches direkt an der Grenze nach China liegt. Bereits auf dem Weg hatten wir ein paar atemberaubende Ausblicke auf die wirklich wunderschöne Landschaft. Es ist faszinierend zu sehen, wie die terassenförmigen Reisfelder bis weit hinauf in die Berge hineinreichen. Wenn man sich vorstellt, dass das alles von Hand bewirtschaftet wird, dann möchte man nicht mit den hiesigen Reisbauern tauschen ;)

Am gleichen Tag haben wir noch einen kurzen Ausflug in ein nahe gelegenes Dorf gemacht, bevor wir abends etwas die Stadt erkundet haben. 


Auf dem lokalen Markt haben wir auch wieder ein paar lokale Spezialitäten gefunden, die es (zum Glück!) bei uns nicht gibt.


Am nächsten Tag sind wir dann zu einer Trekkingtour in die Berge aufgebrochen. Als wir unser Hotel verlassen haben wurden wir gleich von einer Horde einheimischer Frauen empfangen, die uns auf unserem Weg begleitet haben (um uns dann später alles Mögliche an selbst erstellten Waren verkaufen zu wollen). Abends haben wir dann in einem Homestay im Dorf übernachtet, bevor wir uns am nächsten Tag auf den Weg zurück nach Sa Pa gemacht haben.