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Dienstag, 12. April 2011

Australien - Hinterland der Ostküste und Outback


Während wir nach Cairns unterwegs waren, haben wir auch den einen oder anderen Abstecher in den Regenwald und in das Outback gemacht. Die Abstecher in das Hinterland der Gold Coast und der Sunshine Coast haben wir bereits in anderen Berichten hier im Blog beschrieben. Der Vollständigkeit halber gibt es hier jetzt ein paar Bilder zum Hinterland nördlich von Townsville und Cape Tribulation, sowie den Tablelands und dem Outback bei Charters Towers, Hidden Valley und Chillagoe.

Da es in Australien dieses Jahr sehr viel geregnet hat, ist die Vegetation im Outback überraschend üppig gewesen. Sicherlich haben wir die Gegend daher „aus einer Perspektive“ gesehen, wie man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Die Weitläufigkeit der Landschaft,


die rote Erde


und besonders die Sonnenuntergänge

sind für uns besonders beeindruckend gewesen. Nördich von Charters Towers haben wir Abends auf einem kostenlosen Campingplatz geschlafen.

Bei Lagerfeuer und ein paar Bier konnten wir nach Sonnenuntergang den Sternenhimmel beobachten. Da wir Mitten im Nirgendwo steckten war der Sternenhimmel besonders klar, so dass man sogar Sterne sehen konnte die bereits einige Meter über dem Horizont auftauchten. Genial!


Zugstation bei Petford auf dem Weg nach Chillago

Charters Towers


Straße im Hidden Valey


Unser "Schlafplatz" in Chillago


Kurzer Wanderweg in Chillago


Kleinstadt in den Tablelands


Milla Milla Falls


Wilde aber zahme Kängurus im Granatie George Nationalpark


Sonnenaufgang im Eungella Nationalpark


Flussdurchfahrt im Eungella Nationalpark


Fahrt durch den Dschungel...


"LOST" - Flugzeug in Kuranda


Brücke im Cape Tribulation Nationalpark


Cassowari im Cape Tribulation Nationalpark


Fluss im Cape Tribluation Nationalpark








Samstag, 9. April 2011

Australien - Ostküste von Airlie Beach bis Cape Tribulation

Nachdem wir Rainbow Beach verlassen hatten, sind wir weiter nach Norden die Küste entlang gefahren. Auf unseren Weg nach Cairns bzw. Cape Tripulation, nördlich von Cairns, haben wir an den folgenden Tagen noch an diversen Stränden, Buchten und Nationalparks an der Küste gehalten.

Unter anderem sind wir nach Sarina gefahren (sieh mal einer an ;-))



und haben einen Bootsausflug zu den Whitsundays gemacht.




Während des Segelturns von Airlie Beach in die Whitsundays haben wir viele tolle Strände und Buchten besichtigt.



Abends haben wir dann in einer sehr kleinen Koje auf dem Schiff geschlafen.


Der gesamte Segeltörn hat uns sehr gut gefallen, leider musste man zum Schnorcheln oder Baden im Meer  einen Taucheranzug tragen, da die Quallen sehr gefährlich sind.

Nach dem Besuch der Whitsundays sind wir weiter zum Cape Hillsborough Nationalpark gefahren, welcher direkt an der Küste liegt. Dort haben wir ein paar Wanderungen unternommen und man konnte viele Kängurus und andere Tiere sehen.





Nördlich von Townsville wurde das Wetter an der Küste leider zunehmend schlechter. Generell hatte es dieses Jahr in Australien sehr viel geregnet und es gab einige Überflutungen und Wirbelstürme. Bis auf ein paar heftige Gewitter haben wir aber glücklicherweise davon nicht viel mitbekommen,



dennoch konnten wir an einigen Orten wie bspw. Tully die Verwüstungen noch sehen.

Bevor wie den Wagen in Cairns abgegeben haben sind wir noch einmal nördlich von Cairns




nach Cape Tribulation gefahren, wo sich ein dichter Regenwald bis an die Küste erstreckt. Die Fahrt dahin war sehr beeindruckend, da die Straße durch dichten Regenwald führte und wir vorher mit einer alten Fähre einen großen Fluss überqueren mussten.




Dienstag, 22. März 2011

Australien - Gold Coast und Sunshine Coast (& Nationalparks im Hinterland)

Nach der Landung in Brisbane haben wir den Campervan von der Verleihfirma „Jucy Rentals“ abgeholt. Der Campervan „Jucy Crib“ ist ein umgebauter Toyota Van, der für zwei Personen Platz bietet. Neben der Liegefläche gibt es noch einen Gaskocher, Kochzubehör, eine elektrische Kühlbox, einen DVD Player mit kleinen Flachbildschirm und zwei Campingstühlen.

Ist halt nicht besonders viel Platz im Wagen, aber wenn man sich erst einmal „eingerichtet“ hat, ist es ganz okay!

Nachdem wir den Wagen abgeholt haben, sind wir südlich zur Gold Goast gefahren. Die Gold Coast ist komplett auf Tourismus ausgelegt und erinnert ein wenig an Florida bzw. Miami, wie man es aus dem TV kennt. Mehrere lange Sandstrände, Surfer die im Wasser auf die perfekte Welle warten und viele Menschen die mit ihren Surfboards am Strand entlang laufen. Natürlich gibt es Fitnessgeräte am Strand, viele Kneipen und eine tolle Skyline.

Außerdem war in Coolangatta gerade ein großer Surf-Wettbewerb und die ganzen „Surfspots“ waren voll mit Menschen.

Das war schon recht interessant anzusehen, doch nachdem wir gerade aus dem „beschaulichen“ Neuseeland gekommen sind, war uns dieser Trubel zu viel und wir haben uns auf den Weg in das Hinterland der Gold Coast gemacht.


Als wir abends im Springbrook Nationalpark angekommen sind dachten wir eigentlich, dass wir erst einmal unsere Ruhe hätten, doch mitten in der Nacht, als es schon lange Dunkel war, kamen plötzlich mehrere Touristenbusse mit etlichen asiatischen Urlaubern an und haben den Wald in ein Blitzlichtgewitter gehüllt, so dass man sich vorkam wie auf dem roten Teppich bei der Oskar Verleihung. Natürlich waren wir völlig verdutzt was die zu dieser Urzeit noch im subtropischen Regenwald verloren hatten und sind selber auch mit Taschenlampe ausgerüstet in den Wald gegangen, nachdem die Menschenhorden weiter gerollt sind. Mitten im Regenwald fanden wir einen sehr beeindruckenden Wasserfall, der sich in eine Höhle ergossen hat.

In dieser Höhle und auch überall außen, waren tausende Glühwürmchen, welche die Decke der Höhle wie den Sternenhimmel erschienen ließen. Das war cool!

Nach einer aufregenden Nacht auf dem Parkplatz im Nationalpark und ein paar Wanderungen weiter, sind wir durch die Berge des Nationalparks wieder zurück an die Gold Coast gefahren.

Dort angekommen sind wir die Küstenstraße zurück nach Norden und haben uns die einzelnen Strände und Städte angeschaut.

Anschließend sind wir auf den Highway direkt an die Sunshine Coast gefahren, welche nördlich von Brisbane liegt. Dort ist alles etwas beschaulicher und weniger touristisch.

Die Strände der Sunshine Cost sind ebenfalls bestens zum Surfen geeignet, jedoch weniger zum Schwimmen, da es teilweise sehr hohe Wellen und eine starke Strömung gibt. Das Schwimmen ist in den durch Fahnen markierten Bereich durch die Rettungsschwimmer überwacht.

Auch im Hinterland der Sunshine Coast haben wir ein paar Wanderungen im Regenwald gemacht.

Da es vorher und auch während unserer Wanderungen häufiger mal geregnet hat, waren auch die Blutegel sehr aktiv.

Diese Biester merkt man leider erst wenn es zu spät ist... Natürlich haben wir auch noch ein paar andere Tiere gesehen, wie bspw. Kängurus, Spinnen, Schlangen, Echsen und Koalas.

Was wir hier ganz toll finden, ist, dass es hier in jedem kleinen Kaff Picknickplätze mit kostenlosen BBQ Grillständen gibt, die immer sehr sauber sind und sogar Wasser und teilweise Strom bieten. Diese Möglichkeit nutzen wir natürlich sehr häufig, da es einfach klasse ist am Strand zu kochen und dann gemütlich beim Sonnenuntergang zu essen.