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Montag, 14. März 2011

Neuseeland - Paihia & Cape Reinga

Nach der Ankunft am Flughafen haben wir uns eine Übernachtung im NORMADS Fat Camel gebucht. Auckland ist nicht besonders beeindruckend oder gar eine schöne Stadt und unser Hostel war auch nicht besonders. War halt nur für die eine Nacht, denn am nächsten Morgen ging es direkt weiter nach Whangarei und anschließend nach Pahia,

von wo wir in mehreren Tagesausflügen die Umgebung erkundet haben.

In Pahia hatten wir uns in dem schönen Hostel „The Mousetrap“ einquartiert.

Das Hostel hat Meerblick und ist auch sonst recht schön und sauber. Noch am selben Tag sind wir mit der Fähre nach Russel, der ehemaligen Hauptstadt Neuseelands, gefahren. Russel ist nur ein kleines Dörfchen und sehr entspannt. Vom Aussichtspunkt hat man eine tolle Übersicht über die Bay.

Nach der Rückfahrt haben wir abends mit den anderen Leuten aus den Hostel lange gequatscht und das ein oder andere Bier geleert.

Am Tag nach der Ankunft in Pahia haben wir eine Bootstour in die Bay of Islands gemacht.

Eigentlich sollten wir auch Delfine beobachten, leider haben wir keine gesehen. Aber die Natur und die unterschiedlichsten Inseln sind sehr beeindruckend und schön. Natürlich haben wir auch die obligatorische „Hole in the Rock“ Durchquerung gemacht.

Natürlich sind wir auch zum nördlichsten Punkt, Cape Reinga, gefahren, wo die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander treffen.

Nach einer kurzen Wanderung im subtropischen Regenwald

sind wir mit Surfboards die Dünen hinunter gesaust. Fast wie Schlittenfahren, halt nur im Sand!

Anschließend ging es über den „90 Miles Beach“ wieder zurück nach Pahia.

Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Bus zurück nach Auckland gefahren, von wo wir dann weiter nach Brisbane, Australien geflogen sind.

Montag, 7. März 2011

Neuseeland - Von Arthurs Pass Village nach Kaikoura

Nachdem wir die Westküste der Südinsel verlassen haben, sind wir von Greymouth zum Arthurs Pass Village in Richtung Christchurch gefahren. In dem kleinen Dörfchen Arthurs Pass Village gibt es lediglich ein paar Hostels, eine Touristeninformation und das war es dann auch schon. Zum Glück hatten wir uns schon in Greymouth mit Lebensmitteln eingedeckt ;-)

Nach unserer Ankunft haben wir uns dann im Sanctuary Backpacker eingemietet, einem Hostel in dem es kein Personal gibt und bei dem man am Ende seines Aufenthaltes in eine „Honest-Box“ sein Geld zum Bezahlen einwirft.

Da das Wetter zu schlecht wurde, haben wir lediglich ein paar kurze Wanderungen zu zwei Wasserfällen in der Nähe gemacht. Den Rest der Zeit haben wir im Hostel gefaulenzt und es uns vor dem warmen Kamin gemütlich gemacht.

Eigentlich war es geplant, nach Arthurs Pass Village nach Christchurch zu fahren, da jedoch das Erdbeben kurz vorher gewütet hatte, wollten wir nicht die Aufräumarbeiten stören und sind daher direkt nach Kaikoura, nördlich von Christchurch getrampt. Nach unserer Ankunft hatten wir Glück überhaupt noch eine Unterkunft zu bekommen, da total viele Menschen aus Christchurch in den Norden „geflüchtet“ sind.

Kaikoura, liegt direkt am Meer und ist wunderschön. Am Tag nach unserer Ankunft haben wir auf der Halbinsel einen Wanderweg mit schönen Aussichten auf die Küste gemacht.

Von dort aus konnte man die Seehunde und mit einem Fernglas auch Wale beobachten.

Abends haben wir es uns dann am Strand mit einem Lagerfeuer und eine Flasche Wein gemütlich gemacht.

Freitag, 25. Februar 2011

Neuseeland - Westküste der Südinsel

Von Wanaka aus sind wir gegen mittags zur Westküste Richtung Franz-Josef getrampt. Obwohl die Strecke sehr stark frequentiert ist hat es diesmal 40 Minuten gedauert, bis wir mitgenommen wurden. Ein junges Pärchen aus Melbourne sind erst mit ihrem Campervan an uns vorbei gefahren, bevor sie gedreht haben um uns mitzunehmen. Leider haben sie unterwegs nicht viele Stops gemacht, da sie es eilig hatten. Die Strecke von Wanaka an die Westküste und auch die Westküste selber sind total schön. Die Landschaft wechselt von der kargen Vegetation in Wanaka bis hin zur subtropischen Vegetation der Westküste. Sehr beeindruckend sind die steilen Hänge der Berge, die bis an die Seen heranreichen.


Im Franz-Josef Nationalpark Village sind wir zwei Nächte geblieben.

Am ersten Tag sind wir dem Tal folgend zum Gletscher gegangen.

Am zweiten Tag haben wir eine anstrengende Tagestour zu einem Aussichtspunkt, auf halber Höhe des Gletschers, unternommen. Der Weg war nicht leicht zu gehen, teilweise musste man sogar größere Felsbrocken hinaufklettern. Außerdem haben wir drei Hängebrücken und mehrere Flüsse durchquert. Kurz bevor wir den Aussichtspunkt erreicht hatten, fing es leider an zu regnen. Das besondere an den Gletschern der Westküste ist halt, dass sie von Regenwald umgeben sind und dabei sehr weit an die Küste heranreichen. Aufgrund des Regens war der Abstieg nochmals anstrengender, da der Weg recht steil am Berg entlang führte und die Steine sehr glatt waren.

Nach Franz-Josef sind wir dann weiter Richtung Norden nach Hokitika gefahren.

Hoktitka liegt direkt an der Tasmanischen See und ist eine kleine, für Touristen eher uninteressante, Stadt. Dennoch hat die Stadt ihren Charme und teilweise wirkt sie ein wenig gespenstisch, insbesondere wenn nach neun Uhr die Bürgersteige „hochgeklappt“ werden...

In Hokatika haben wir den Stand besichtigt und sind ein wenig durch die Stadt geschlendert.

Zwei Tage später ging es weiter nach Greymouth. Die Stadt selber hat nicht viel zu bieten, aber das Hostel Global Village war total klasse, so dass wir dort ein paar Tage relaxt und gefaulenzt haben. An einem Tag haben wir noch die nähere Umgebung, die Stadt und den Strand erkundet und am anderen Tag sind wir weiter nach Punakaiki gefahren um die „Pancake Rocks“ und eine nahe gelegene Höhle zu besichtigen, in deren inneren es stockduster ist. Leider hatten wir die Taschenlampe vergessen und haben uns daher nur mit dem Blitz der Kamera ausgeholfen...

Die „Pancake Rocks“ mit ihren Blowholes (an der Küste gelegene ausgespülte Felsen, in denen das Meerwasser hoch gepresst wird) sind ein total beeindruckendes Naturschauspiel, dass man sich unbedingt bei Flut anschauen sollte.

Neuseeland - Backpacker Hostels

Die Qualität der Hostels ist sehr unterschiedlich. Von abgewrackt bis Hotelstandard. Uns waren immer die kleinen und familiär geführten Hostels mit wenig Zimmern am liebsten, welche nicht von den großen Busgesellschaften angefahren wurden.


Lediglich einmal mussten wir in einem BASE-Hostel (mehrere hundert Betten) übernachten, am gleichen Tag kamen noch zwei Reisebusse an... Da war nix mehr mit Ruhe und Chillen!

Generell bieten Backpacker Hostels unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten. Die Doppelzimmer oder Twins (zwei Einzelbetten) sind in der Regel recht komfortabel und haben teilweise eigene Badezimmer (En Suite Zimmer). Ansonsten gibt es „Share-Rooms“ mit bis zu vier Betten und „Dorms“ mit mehr als vier Betten, teilweise bis zu 10-12 Etagenbetten pro Zimmer. In der Regel sind es aber Zimmer mit 6-8 Betten im Dorm. Natürlich sind die Betten im Dorm/Share am günstigsten. Die Preise dafür liegen zwischen $18-30 pro Person und Nacht (aktuell ca. 10-17 EUR). In allen Hostels gibt es eine gemeinsame Küche, einen Aufenthaltsraum,

meistens ein TV-Zimmer mit kostenloser DVD Auswahl und eine Waschküche mit Waschautomat und Trockner. Manchmal gibt es auch Fahrräder oder Kayaks zu mieten.

Internet und/oder WIFI ist in den wenigsten Hostels kostenlos, meistens bezahlt man $2 pro ½ Std. In vielen Städten kann man aber kostenlos in den Büchereien im Internet surfen.

In Hostels trifft man Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern. Häufig sind es Amerikaner und Kanadier, Australier, Engländer, Asiaten und Israelis. Meistens sind es aber Deutsche die es hierher verschlagen hat um „die andere Seite der Welt“ zu erkunden. Es ist sehr leicht in Hostels mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen. Beispielsweise beim Kochen, beim Chillen im Aufenthaltsraum oder bei schlechtem Wetter auch im TV-Zimmer. Auf diese Weise ergeben sich oftmals auch Mitfahrgelegenheiten zur nächsten Station oder man entscheidet sich nach einigen Bieren und/oder Weinflaschen einen Teil der Reise gemeinsam zu fahren.
(Reisegruppe Deutschland Teil I und II)

Auf jeden Fall trifft man immer interessante Leute und erhält viele nützliche Tipps für die Weiterreise, bspw. Infos über wirklich gute Hostels, Wanderwege, Sehenswürdigkeiten, etc. Meistens gibt es auch einen Supermarkt in der Nähe in dem man sich für die Selbstverpflegung eindecken kann oder man geht einfach in den Wald und sammelt Pilze ;-)

Backpacker Hostels sind in der Regel nicht wie Hotels sondern wesentlich individueller, halt wie die Reisenden die es dorthin verschlägt. Teilweise gibt es auch Kuriositäten, wie beispielsweise das „Sanctuary“ Hostel in Arthur's Pass Village.




Das Hostel ist lediglich eine kleine Hütte im Dorf in der es keine Rezeption und auch kein Personal gibt. Um in das Hostel zu gelangen, muss man über das Servicetelefon an der Eingangstür den Besitzer kontaktieren, welcher einem den Zugangscode für die Tür mitteilt. Die Bezahlung erfolgt über die sogenannte „Honesty-Box“ im Gebäude, in der man das Geld für die Nutzung einfach einwirft. Das Stichwort heißt hier Vertrauen... Dieses Hostel wurde uns beispielsweise von Reisenden empfohlen, die wir unterwegs getroffen haben.